Logopädische Praxis - Alexandra Nattmann

RP14 Heilmittelverordnung_S1_MusterDa wir auf Weisung des Arztes arbeiten, benötigen wir für unsere logopädische Arbeit eine von ihm ausgeschriebene aktuelle Heilmittel- verordnung (Rezept). Die Verordnung einer logopädischen Diagnostik und / oder Therapie kann durch jeden Arzt erfolgen, der über Kenntnisse im Bereich der Sprach-, Sprech- , Stimm-, Hör- und Schluckstörungen verfügt (HNO- Arzte, Phoniater, Pädaudiologen, Kinder- und Jugend- psychiater, Kinderärzte, Neurologen, Kieferorthopäden, Allgemein- mediziner und Hausärzte).

Sollte eine Heilmittelverordnung nicht erstellt werden, Therapien von Seiten der Patienten allerdings erwünscht sein, so besteht die Möglichkeit, eine Privatrechnung zu stellen.

  • Ihr Arzt muss Sie mit einem Formular Muster 14 (s. Abbildung) zum Logopäden überweisen.
  • Die Behandlung muss innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellungsdatum beginnen, sonst ist das Rezept ungültig. Vereinbaren Sie erst in der logopädischen Praxis einen Termin und besorgen Sie sich dann das Rezept.
  • Falls wir bei Ihnen Hausbesuche machen sollen, muss die Position "Hausbesuche" auf dem Rezept von Ihrem Arzt verordnet werden.
Logo muster14 Ausfüllhilfe



Die KV Baden-Württemberg stellt Ausfüllhilfen für das korrekte Ausfüllen der Heilmittelverordnung zur Verfügung:

Ausfüllhilfe Muster 14 Logopädie (2 Seiten als PDF)

 

 

 

Information für Ärzte: Änderung zum Heilmittelkatalog

Beschluss vom 19.05.2011  |  Inkrafttreten zum 01.07.2011

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die folgende Änderung zum Heilmittelkatalog beschlossen:

Menschen mit dauerhaften schweren Behinderungen können künftig ohne erneute Überprüfung des Be-handlungsbedarfs eine langfristige Genehmigung von Heilmittelbehandlungen von ihrer gesetzlichen Krankenkasse bekommen. Darüber hinaus ist für Kinder und Jugendliche mit einer besonders schweren und langfristigen funktionellen und strukturellen Schädigung und Beeinträchtigung der Aktivitäten künftig auch ohne Verordnung eines Hausbesuchs eine Heilmittelbehandlung in bestimmten Einrichtungen außerhalb der Praxis möglich. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 19.05.2011 in Berlin beschlossen.

Die bisherige Regelung sah vor, dass auch bei wiederholten langfristig notwendigen Verordnungen immer wieder eine besondere ärztliche Begründung mit prognostischer Einschätzung des Gesundheitszustandes eingeholt werden musste. Da dies künftig nicht mehr erforderlich ist, werden vor allem diejenigen Versicherten entlastet, die beispielsweise eine dauerhaft behandlungsbedürftige funktionelle oder strukturelle Schädigung haben. Die langfristige Genehmigung soll nun mindestens ein Jahr lang gelten.

Mit der neugeschaffenen Möglichkeit der Heilmittelbehandlung außerhalb der Praxis ohne vorherige Verordnung eines Hausbesuchs - dies kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Regelschule sein - soll der Lebenswirklichkeit behinderter Kinder, Jugendlicher und deren Eltern Rechnung getragen werden, denen es bei ganztägiger Unterbringung in einer Tageseinrichtung nur schwer möglich ist, eine Heilmittelpraxis aufzusuchen.

Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss (www.g-ba.de)

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