Logopädische Praxis - Alexandra Nattmann

Dysphagien = Schluckstörungen

Säuglinge und auch ältere Kinder können unter einer Schluckstörungen leiden. Bei den Säuglingen sind oft Frühgeborene betroffen. Das Erlernen des Sprechens ist durch fehlende Erfahrung normaler Bewegungsabläufe (gerade im Mundbereich) häufig sehr erschwert oder gar unmöglich.

Daneben kommen Schluckstörungen aber auch bei insgesamt gesunden Kindern vor, die ein ungünstiges Schluckverhalten entwickelt haben. Dieses abweichende Schluckmuster kann sich z.B. ungünstig auf die Entwicklung der Zahnstellung auswirken.

Welche Schluckstörungen gibt es?

Organische Schluckstörungen

Organische Schluckstörungen können durch neurologische Erkrankungen auftreten, (z.B. bei körperbehinderten Kindern oder durch Störungen der Hirnfunktionen nach Unfällen)

Merkmale: Die Wahrnehmung (Sensibilität) von Mund- und Schluckmuskulatur ist eingeschränkt. Häufiges Verschlucken und nicht ausreichendes Abhusten sind eine Gefahr.

Funktionelle Schluckstörungen (Myofunktionelle Störungen)

Viele Kinder stoßen beim Schlucken mit der Zunge gegen die Vorderzähne (ca. 1000 mal am Tag!). Bei diesem falschen Schluckmuster können Fehlstellungen der Zähne (z.B. Überbiss) und des Gebisses entstehen.

Weitere Informationen enthält das Faltblatt "Schluckstörungen bei Kindern".

Wie können Schluckstörungen verhindert werden?

Genaue Beobachtungen beim Essen von Kindern mit Schluckproblemen können helfen, ungünstige Schluckabläufe schnell zu erkennen.Eine Verbesserung der Körperhaltung beim Füttern kann sich positiv auswirken. Ganz wichtig ist es, die „Nuckelgewohnheiten“ zu beeinflussen. Schnuller nur nachts und nicht länger als zweieinhalb Jahre geben.

Die Früherkennung von auffälligen Schluckabläufen ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass sich gestörte Funktionen nicht automatisieren. Zusätzlich können sekundäre Probleme (kieferorthopädische Maßnahmen) auf diese Weise evtl. verhindert werden.

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